TECHNO MEDIATHEK

DER TECHNO STRATEGIEAUSSCHUSS IM GESPRÄCH
ÜBER AUSWIRKUNGEN UND CHANCEN DER ELEKTROMOBILITÄT

Michael Ziegler, Emil Frey Gruppe Deutschland
Volker Reichstein, Autohaus Schnaitheim

Michael Rappl, Johann Häusler
Johann Friedrich Knubel, Bernard Knubel – Münster
Ernst Rohrer, TECHNO Österreich

»Natürlich« ist die Nachfrage nach Elektromobilität auf dem Markt nicht entstanden. Da sind sich Michael Ziegler, Volker Reichstein, Michael Rappl und Ernst Rohrer zu Beginn des Gespräches einig. Industrielle Interessen, gesetzliche Vorgaben und vorpreschende Hersteller haben für die jetzt so rasant angesetzte Umorientierung gesorgt.

Nun steht der Handel unter akutem und enormem Druck. Es muss schneller investiert werden als geplant – mit dem Wissen, dass sich das Investment sehr wahrscheinlich erst übermorgen amortisieren wird. »Wir haben uns dazu entschieden, eine Führungskraft aus dem normalen Prozess herauszulösen und eine Planstelle geschaffen, die die Aufgabe hat, erstmal eine Bestandsaufnahme und Analysen zu machen und darauf aufbauend Umsetzungskonzepte«, erzählt Michael Ziegler. Dass die Bedarfsanalyse zentrales Thema der Elektromobilität ist, bestätigt auch Michael Rappl. Zusammen mit einem Lieferanten-Partner von TECHNO, The Mobility House, hat die Autohausgruppe Häusler gerade begonnen, standortgenaue Konzepte für Ladeinfrastrukturen zu erstellen.

»Wir haben ja Mittel«, betont zudem Volker Reichstein und verweist darauf, dass der Autohandel jetzt als Berater für den Kunden auftreten sollte. Dazu müssten eigene Wissenslücken geschlossen werden. »Die Antwort muss sein, dass wir das Thema und unsere Händler und mit Optimismus angehen«, erläutert der Geschäftsführer von Autohaus Schnaitheim. Am Ende der Diskussionsrunde ist der Weg klar: Mit viel Umsicht und guten Konzepten, die es dem Handel erlauben, die Potentiale für sich nachhaltig nutzbar zu machen, kann Elektromobilität gelingen.